Finnland – Helsinki
Helsinki-Liebe: Zwischen Schären-Zauber, Design-Hotspots und skandinavischem Stadtleben
Nachdem wir Stockholm hinter uns gelassen hatten, wartete ein neues Kapitel auf unserer Reise: Finnland. Was als Seereise durch atemberaubende Schären begann, entwickelte sich zu einer Liebesaffäre mit einer Stadt, die uns mit ihrer Mischung aus nordischer Coolness, modernster Architektur und gemütlichen Ecken komplett verzaubert hat.
Leinen los in die Schären und Kurs auf Finnland
Unser Tag begann ganz entspannt mit Ausschlafen im Hostel und einem gesunden Vollkornfrühstück, das uns die nötige Energie für die anstehenden Wege lieferte. Nach einem Spaziergang durch Gamla Stan und einer letzten ausgiebigen Spielplatz-Runde hieß es für uns, mit dem gesamten Gepäck Richtung Fähre aufzubrechen. Das Einchecken verlief absolut problemlos und unglaublich freundlich – dank der hilfsbereiten Mitarbeiterinnen waren wir ruckzuck in unserer Kabine.
Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, genossen wir erst einmal kühle Getränke auf dem Sonnendeck. Pünktlich um 16 Uhr legte die Fähre ab und schipperte durch die atemberaubende Landschaft der schwedischen Schären. Es war ein magischer Moment, als wir dabei sogar unseren nächsten Standort für eine kommende „Workaktion“ entdeckten! Den Tag krönten wir mit einem fantastischen Burger-Dinner an Bord, und um den Abend abzurunden, ließen wir es uns nicht nehmen, beim Fußball im Pub mitzufiebern. Während wir so dahinplätscherten, glitten wir auf der Nachtfähre sanft über das Wasser Richtung Helsinki. Ein aufregender neuer Abschnitt lag vor uns!
Von den Schären bis zum Rentier-Dinner: Unser Ankommen
Punkt 6:15 Uhr wurden wir durch den automatischen Wecker auf der Fähre geweckt. Das finnische Frühstück an Bord war fantastisch, und der direkte Blick auf die Schären von Finnland beim Essen war schlichtweg unbezahlbar. Wir ließen es uns typisch finnisch schmecken: Wasa-Knäckebrot, herzhaftes Vollkornbrot, Lachs, Avocado und Kaviar standen auf dem Speiseplan.
Nachdem wir unsere Uhren eine Stunde vorgestellt hatten – Finnland war uns schließlich eine Stunde voraus –, verließen wir die Fähre und steuerten direkt den nächsten Spielplatz an. Dort verbrachten wir herrliche Stunden und genossen unser Mittagspicknick mit finnischen Köstlichkeiten direkt an der frischen Luft. Wir besuchten die imposante Domkirche und warfen einen Blick in die historische Altstadt, bevor wir in unser Hotel eincheckten. Am Abend krönten wir den Tag im legendären Zetor Traktorrestaurant, wo wir typisch finnisches Rentier probierten.
Durchatmen und entspannte Momente
Nach dem aufregenden ersten Tag in Finnland hieß es erst einmal: durchatmen. Die folgenden Tage verliefen wunderbar unaufgeregt. Wir genossen das Ausschlafen, besuchten entspannt verschiedene Spielplätze und nutzten die Zeit, um unsere Wäsche in einer Laundry zu waschen – ein kleiner, aber extrem wertvoller Luxus, der bei einer so langen Reise Gold wert ist. Ein leckeres Eis durfte natürlich auch nicht fehlen, bevor wir innerhalb Helsinkis noch einmal in ein neues Hotel umzogen.
Volles Programm – Vom Olympiastadion zur Oodi-Bibliothek
Ein weiteres Highlight unserer Zeit in der Hauptstadt war unsere große Sightseeing-Tour. Unser erster Stopp war das Olympiastadion, vor dem eine riesige Fanzone mit tollen Aktivitäten aufgebaut war. Wir genossen die energiegeladene Stimmung bei Fußballbillard und Kinderschminken. Weiter ging es zum Sibelius-Monument, wo wir ein gemütliches Picknick machten und natürlich einen weiteren Spielplatz-Stopp einlegten.
Ein echtes architektonisches und kulturelles Highlight war für uns die Oodi-Bibliothek – ein Gebäude, das uns absolut beeindruckte. Dort trafen wir sogar auf die Fans von Manchester, die lautstark Lieder auf Wayne Rooney anstimmten. Am Abend waren wir von den vielen Eindrücken so platt, dass wir nur noch unsere Koffer holten und ein traditionelles finnisches Abendessen genossen.
Helsinki hat uns gezeigt, wie wunderbar entspannt und gleichzeitig lebendig eine skandinavische Hauptstadt sein kann. Wir kommen definitiv wieder!
Eure Cathleen