Überraschung pur: Wellness-Auszeit im winterlichen Binz
Manchmal sind die ungeplanten Reisen die, die am tiefsten hängen bleiben. Meine Mama hat mich vor Kurzem mit einem kompletten Wellness-Wochenende überrascht! Ich hatte keine Ahnung, wo die Reise hingeht. Während der gesamten Fahrt durfte ich raten, wohin uns der Weg führt. Die einzige Anweisung vorab: „Pack auf jeden Fall deine Badesachen ein!“
Ein Check-in mit Wow-Effekt
Das Ziel? Das wunderschöne Binz auf Rügen. Und kaum angekommen, wartete schon das nächste Highlight auf uns: Völlig unvorbereitet wurden wir im Hotel mit einem Upgrade auf eine Suite überrascht. Wie toll ist das denn bitte?
Unser Zimmer war riesig, mit getrenntem Wohn- und Schlafbereich und – das Beste – einem direkten Blick auf die weite, graue Ostsee. Genau das Richtige, um sofort im Urlaubsmodus anzukommen.
Ein kleiner Fun Fact am Rande: Scheinbar sahen wir in unserer neuen Suite so wichtig aus, dass wir glatt für Politikerinnen gehalten wurden! Zeitgleich fand im Hotel nämlich eine Parteitagung statt. Kurzerhand flatterte eine offizielle Einladung zur Tagung – adressiert auf unseren Namen – direkt in unsere Suite. Ein absolut lustiges Versehen, das uns ordentlich zum Lachen gebracht hat. Wer weiß, vielleicht hätten wir einfach mal vorbeischauen sollen? 😉
Wellness, Wellen und Margaritas
Den ersten Tag haben wir ganz entspannt angehen lassen. Erstmal ab in die Sauna und das Schwimmbad, um den Alltagsstress wegzuschwitzen. Abends zog es uns dann raus an die frische Seeluft. Ein Spaziergang an der berühmten Seebrücke Binz ist im Januar besonders schön, weil der Wind einem so richtig den Kopf freipustet.
Hungrig gelaufen, landeten wir beim Mexikaner. Nach einem fantastischen Essen haben wir den ersten Abend ganz gemütlich bei einem Cocktail ausklingen lassen.

Nebelzauber und Geschichte
Der zweite Tag startete sportlich. Wir sind zum Baumwipfelpfad gefahren. Auch wenn die Sicht wetterbedingt eher bescheiden war, hatte der Blick vom Turm durch den Nebel etwas total Magisches. Das Schöne an der Nebensaison im Januar? Es ist herrlich ruhig und man hat die Natur fast für sich allein.
Von dort aus sind wir zu Fuß weiter nach Prora zur Gedenkstätte gelaufen. Nach so viel Input und Bewegung brauchten wir erst mal eine Stärkung beim Bäcker, bevor wir den Rückweg zum Hotel angetreten sind – natürlich immer direkt am Strand entlang.
Mein Highlight-Moment: Das Aufwärmen in der Sauna nach dem langen Strandspaziergang, gefolgt von einem heißen Punsch. Pures Glück!
Bayrisches Flair an der Ostsee
Abends wollten wir eigentlich ganz spontan ins Varieté-Theater, aber Pustekuchen: restlos ausverkauft! Aber Flexibilität gehört beim Reisen ja dazu. Statt Show gab es dann eben eine Portion bayerische Gemütlichkeit. Wer hätte gedacht, dass man auf Rügen so gut bayerisch essen kann? Mal was ganz anderes!
Abschied von der Insel
Bevor es am letzten Tag wieder auf die 6-stündige Heimreise ging, haben wir jede Minute genutzt:
- Ein paar Bahnen im Pool ziehen direkt nach dem Aufstehen.
- Ein ausgiebiges, riesiges Frühstück genießen.
- Ein letzter, langer Spaziergang an der Ostsee, um die salzige Luft tief einzuatmen.
Fazit: Dieses Wochenende war die perfekte Mischung aus Mutter-Tochter-Zeit, Bewegung und purer Entspannung. Binz im Winter ist ein echter Geheimtipp für alle, die mal kurz die Welt anhalten wollen.